Institut Mensch, Technik und Teilhabe


ExIAL

Future Care Lab - Aufbau eines Experimentalsystems für intelligente assistive Lebensumgebungen

PROJEKTBESCHREIBUNG:

Technische Assistenzsysteme und technologiegestützte Dienstleistungen für die Pflege, häufig auch unter dem Begriff Ambient Assisted Living (AAL) zusammengefasst, haben das Potential, pflegebedürftigen Menschen lange ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen und können dazu beitragen, knappe Ressourcen in der Pflege effizienter einzusetzen.

Zur bedarfsgerechten Entwicklung von AAL-Systemen sind jedoch Infrastrukturen (insbesondere Integrations- und Evaluationsplattformen) und Netzwerke (Kooperationsplattformen) notwendig, die eine umfassende Entwicklung von AAL-Systemen und Dienstleistungen unter Einbeziehung von Anwendern ermöglichen.

Genau diese Lücke zwischen Forschung und Praxis soll das Experimentalsystem „Future Care Lab“ schließen: Als Infrastruktur und Forschungsplattform für die interdisziplinäre, kooperative Entwicklung unter Einbeziehung von Anwendern soll es die Grundlagen dafür schaffen, Innovationshürden zu überwinden und den Transfer von technischen Entwicklungen in breit anwendbare und erfolgreiche AAL-Lösungen erheblich beschleunigen. Dazu soll es im Rahmen eines sog. „Living Lab“-Ansatzes eine Entwicklungs- und Testumgebung bieten, in der Anwender und Forscher gemeinsam Lösungsansätze unter realen Anwendungsbedingungen effizient konzipieren, ausarbeiten und evaluieren können.

KONTAKT:

Prof. Dr. Christophe Kunze

Institutsleitung

Professor für Assistive Technologien

Alexander Bejan, M.Sc.

Akademischer Mitarbeiter

Fachgebiete: (Technische) Informatik, Educational Technology, Mensch-Technik-Interaktion

Das im Mittelpunkt des Projekts stehende Experimentalsystem intelligente assistive Lebensumgebungen („ExIAL“) wird durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des Programms Forschungsgroßgeräte und durch den Struktur- und Innovationsfonds (SI-BW) des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur Baden-Württemberg gefördert.